Clair
Android- und Wear-OS-App, mit der du Rückfragen, Freigaben und Pläne von Claude Code unterwegs auf Smartphone oder Uhr beantwortest.
Was es kann
Clair leitet Rückfragen von Claude Code an dein Android-Smartphone oder deine Wear-OS-Uhr weiter. Dort gibst du Befehle frei oder lehnst sie mit Begründung ab, beantwortest Fragen per Auswahl, Tippen oder Diktat und bestätigst Pläne, auf Wunsch auch so, dass Änderungen danach automatisch angenommen werden. Ein kleines Programm auf deinem Rechner (macOS, Linux, Windows) klinkt sich über die Hooks von Claude Code ein. Du kannst mehrere Rechner verbinden, und eine Übersicht zeigt laufende Sitzungen und den Token-Verbrauch.
Für wen es passt
Für Entwicklerinnen und Entwickler, die Claude Code längere Aufgaben erledigen lassen und nicht am Schreibtisch auf Freigaben warten wollen. Laut Anbieter funktioniert es auch mit API-Schlüsseln, Amazon Bedrock und Gateways.
Datenschutz im Unternehmen
Rückfragen werden auf deinem Rechner Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Der Relay-Server sieht nur verschlüsselte Nachrichten, IP-Adressen und Zeitpunkte und löscht Nachrichten spätestens nach 24 Stunden. Er läuft bei Vercel in den USA, eine Datenhaltung in Europa bietet der Anbieter nicht an. Google Firebase wird für Push-Nachrichten, Absturzberichte und Nutzungsanalyse eingesetzt. Einen Auftragsverarbeitungsvertrag und Geschäftstarife nennt der Anbieter nicht. Clair betreibt kein eigenes KI-Modell, daher werden Eingaben nicht fürs Training genutzt.
Grenzen
Es gibt Clair nur für Android und Wear OS, nicht fürs iPhone, und es arbeitet nur mit Claude Code zusammen. Dahinter steht ein einzelner Entwickler, die Haftung ist laut AGB stark begrenzt.